Mineralstoffmangel hat auch später noch Folgen

Mineralstoffmangel hat auch später noch Folgen

Mineralstoffe sind nicht nur am Stoffwechselgeschehen beteiligt – sie sina auch Bausteine. Wenn während des Wachstums zu wenig Baustoff vorhanden ist, dann wird die Körpersubstanz nicht optimal auf-gebaut. Das gilt vor ollem für Calcium. Fluor. Eisen und lod.

•    Milch ist die ideale Calciumquelle. denn der Milchzucker fördert zusätzlich die Aufnahme von Calcium:

1/2 l Vollmilch oder ähnliche Milchprodukte decken schon den Calciumbedarf eines Schulkindes zu 75%. Den Rest bringt Hartkäse oder Joghurt. Quark allein ist kein ausreichender Calciumlieferant!

•    Eisen ist vor allem in dunklem Fleisch und Leber enthalten, ober auch in Vollkorn, grünem Blattgemüse und Kräutern. Sinnvoll ist die Kombination von Vitamin C-reichen Beilagen mit Fleisch: dadurch wird das Eisen vom Körper besser ausgenutzt. Etwa 100 g Fleisch reicnen aus, um den Tagesbedarf eines Schulkindes zu decken. Knapp ist die Eisenversorgung besonders bei Mädchen nach Beginn der Pubertät.

•    Fluor ist härtender Bestandteil des Zahnschmelzes und beugt Karies vor. Es ist in Seefisch und meeresnahem Trinkwasser ausreichend enthalten. Deshalb sollten Sie dem Kind die vom Kinderarzt verordnete Fluortablette täglich geben (für Kinder ab dem 7. Lebensjahr 1 mg). Das macht aber den eiweißreichen, mageren Fisch nicht überflüssig!

•    Jod stammt aus den gleichen Quellen wie Fluor – entsprechend ist Jodmangel im Binnenland weil verbreitet. Bereits
über ein Drittel oller Schulkinder leiden unter Jodmangel.

Erst viel zu spät wird er äußerlich durch einen Kropf sichtbar. Außerdem kann es zu Wachs-lumsslörungen kommen. Sie sollten im Haushalt grundsätzlich jodiertes Speisesalz verwenden und öfter Seefisch servieren. Doch über die Hälfte des täglichen Salzverbrauchs stammt aus Fertigprodukten wie Brot, Aufschnitt, Käse und Pizza. Erst seil kurzer Zeit darf jodiertes Salz bei der Herstellung von Lebensmitteln, die keine Diätprodukte sind, verwendet werden. Achten Sie auf entsprechende Kennzeichnung und bevorzugen Sie diese Produkte.

Fazit: Milch und viel Seefisch können einen Mangel an entscheidenden Mineralstoffen durchaus beheben!

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